Es kommt Besuch
Die Gefühle des Hundes stehen in Verbindung mit Erlebnissen. Es entsteht Lust oder Unlust. Das Angenehme löst Lustgefühle aus, das Unangenehme Unlustgefühle. Es gibt jedoch Erlebnisse, die weder das Eine noch das Andere hervorrufen, weil sie den Hund einfach nicht interessieren.
| Starke Lust | für den Hund anziehend (Spielen, Jagen, Nahrung, Streicheleinheiten) |
| Neutral | für den Hund uninteressant (individuell) |
| Starke Unlust | der Hund flieht oder zeigt Meideverhalten (Bedrohung, Bestrafung, gebissen worden sein, erschreckt werden) |
Ein Hund kann zum richtigen oder zum falschen Zeitpunkt bellen. Oder in besonderen Situationen, beispielsweise beim Autofahren oder wenn es an der Tür klingelt.
Ursachen: Eine häufige Ursache ist Stress. Vor allem Unterstimulierung, Angst vor Fremden, Aggressionen gegenüber Fremden, können der Auslöser sein.
Die Ursache beheben: Zuerst muss der Hund lernen, auf Befehl ruhig zu sein. Bellt er aus Angst oder Aggression muss zuerst dieses Problem behoben werden. Jedes Mal wenn der Hund der Aufforderung zum Schweigen folgt, wird er gelobt.
Bellen ist eine Form der Signalsprache (Lautäusserungen) beim Hund. Es gibt Hunde, die sind bellfreudiger als andere. Dies hängt einerseits mit der Rassezugehörigkeit zusammen, aber auch mit dem Temperament es einzelnen Tieres. Je temperamentvoller ein Hund ist, je schneller kann ein Bellen ausgelöst werden.
Mit dem Bellen kann der Hund verschiedenes ausdrücken. Er kann unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen, in diesem Fall hat er gelernt: Ich muss einfach bellen , dann kümmert man sich um mich.
Meistens steht das Bellen jedoch im Zusammenhang mit fremden (Menschen, Tiere) die "sein" Territorium betreten oder sich nähern.
Hund und Garten - die Versäuberung
Es gibt sie, die Hunde, welche perfekt darauf trainiert sind, im eigenen Garten weder zu koten noch zu urinieren. Ist ja auch eklig, wenn man in einen "Vulkan" tritt.. Auch braucht es kein zusätzliches Wasser um bei heissem Wetter allfällig dekorativ herumstehende Blumentöpfe zu "entparfümieren" (nur bei Rüden). Soweit die rasch ersichtlichen Vorteile.
Es git sie auch, die Hundebesitzer, die es bereut haben, ihrem Liebling dieses Verhalten antrainiert zu haben. Nämlich dann, als er krank war und Durchfall hatte. Mitten in der Nacht auf die Strasse - einmal geht ja noch, doch mehrmals? Und jedes Mal feststellen müssen: es hat nicht gereicht, alle Gartenwegplatten haben ihren Teil abgekriegt. Und sie müssen sofort geputzt werden, weil man sonst beim nächsten Gang in der Eile einen Pantoffel voll herauszieht.
Nicht zu vergessen: der Stress für den Hund. Es ist ihm schon peinlich, sein Tun nicht unter Kontrolle zu haben. Um wie viel wohler wäre ihm, der dürfte einfach auf die Wiese. Und wir müssten nicht um unsere Pantoffeln fürchten, können wir doch unter der Eingangstüre stehen bleiben, der Rutenwedler findet den Weg allein. Und er wird nicht die Platten wählen sondern die Wiese aufsuchen und sein Bestes tun.
Empfehlungen zur Gewöhnung des Hundes an ein Neugeborenes
Bis zur Geburt des ersten Kindes ist der Hund oft Mittelpunkt in der Famile und geniesst sehr viel Aufmerksamkeit. Das kann ihm Probleme machen wenn sich die Situation ändert weil die Famile wächst. Er ist nicht mehr Mittelpunkt und wird versuchen, dies zu ändern. Damit das nicht passiert, muss der Hund an den Familienzuwachs gewöhnt werden.
- Melancholiker (schwacher Typ)
- Choleriker (starker, unausgeglichener, leicht erregbarer Typ)
- Sanguiniker (starker, ausgeglichener, beweglicher Typ)
- Phlegmatiker (starker, ausgeglichener, träger Typ)