Es ist wichtig, die Faktoren, die das Verhalten eines Hundes steuern, zu kennen, wem man ihn trainieren möchte. Das Leben der Hunde ist voller Variationen und unterschiedlichen Reaktionsmöglichkeiten. Vielleicht ist der Hund gestresst und erfasst nicht was wir von ihm fordern. Entfernen wir den Stressfaktor, vermindern wir auch die Stresserlebniss und dadurch wird der Hund unseren Anforderungen bereitwillig Folge leisten.
Zu laute Stimmführung
Der Hund hört etwa 5x so gut wie wir. Doch scheint er leider an einer priodischen Taubheit zu leiden. Diese Taubheit betrifft in der Regel das Wort "Nein" oder "Komm". An der gleichen Schwäche leidet das Gehör nie wenn wir sagen "Goodie" oder "Spaziergang".
Die gefühlsbeladene Nähe beinhaltet so wichtige Signale, dass die meisten Hunde reagieren wenn sie sehen, dass zwei andere Hunde in angespannter Situation nahe beeinander stehen. Es scheint so, als würde der Dritte das Bedrohliche der Situation begreifen. Ein Hund in einem höheren Rang kann sich dann dazwischen drängen und dadurch verhindern, dass der Konflikt sich weiter entwickelt.
Dass der Abstand in herausfordernden Situationen grosse Bedeutung hat ist eine Tatsache, über die wir Menschen nicht nachdenken, obwohl dies auch für uns gilt. Man muss nur einmal zwei Menschen betrachten, die einander bedrohen. Ist der eine selbstsicher, geht er immer näücher auf den anderen zu. Wir haben einen gewissen Höflichkeitsabstand von ca. 60 cm, den wir immer einhalten wenn uns andere Personen begegnen. Dieser Abstand zeigt an, dass wir nicht beabsichtigen, die andere Person zu belästigen.
Allgmein werden Hunde in folgende Grössen-Gruppen unterteilt:
Zwergrassen - 5 kg
kleine Rassen 5-15 kg
mittelgrosse Rassen 15-25 kg
grosse Rassen 25-50 kg
Riesenrassen über 50 kg